Ein eisiger Wind fegte im Januar über den Mönkeberger See – und dennoch war die Stimmung ausgelassen: Rund 100 Menschen nutzten die seltene Gelegenheit, auf dem zugefrorenen See Schlittschuh zu laufen. Familien, Kinder und Erwachsene genossen das winterliche Wetter in vollen Zügen und machten den See zu einem lebendigen Treffpunkt im Herzen des Naturschutzgebiets.
Besonders die Kinder hatten sichtlich Spaß. Einige nutzten den kräftigen Wind geschickt, um mit ihren Wings und Schlittschuhen über das Eis zu gleiten – fast wie kleine Segler zogen sie ihre Bahnen. Andere lieferten sich mit Begeisterung Eishockeyspiele, häufig in bunt gemischten Teams aus Jung und Alt. Es wurde gelacht, gejubelt und angefeuert – eine Szene, die man sonst eher von professionellen Eisflächen kennt, heute jedoch mitten in der Natur erleben konnte.
Auch viele Besucherinnen und Besucher, die zuvor den Neujahrsempfang der Gemeinde besucht hatten, zog es anschließend hinaus aufs Eis. Für sie bot sich die perfekte Gelegenheit, das neue Jahr sportlich und in geselliger Runde zu beginnen. Bereits zum zweiten Mal in diesem Winter ist der Mönkeberger See fest genug zugefroren, um betreten zu werden – ein seltenes, aber umso schöneres Naturschauspiel.
Neben dem sportlichen Vergnügen eröffnete der Tag zugleich eine neue Perspektive auf das Naturschutzgebiet. Wer sonst durch das Fernglas in der Schutzhütte Vögel beobachtet, stand nun selbst mitten in der winterlichen Landschaft – auf dem Eis, umgeben von klarer Luft und beeindruckender Ruhe.
So zeigte sich der Mönkeberger See von einer ganz anderen Seite: als Ort der Begegnung, des Spiels und der Freude – ein winterlicher Höhepunkt, der sicher noch lange in Erinnerung bleiben wird.



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