Um die Verkehrssicherheit an der Kreisstraße in Mönkeberg zu erhöhen und die Situation für Radfahrende zu entschärfen, haben wir einen Antrag für mehr Sicherheit und Verkehrsberuhigung im Heikendorfer Weg eingebracht. Seit der Aufhebung der Duldung der Radnutzung auf dem Gehweg müssen Radfahrende die Fahrbahn mit Autos, Bus-sen und Schwerlastverkehr teilen – eine Situation, die immer wieder zu gefährlichen Konflikten führt.
Viele Autofahrende wissen zudem nicht, dass der breite Seitenweg bereits seit zwei Jahren aus-schließlich ein Fußweg ist. Dies führt regelmäßig zu Beschimpfungen und Nötigungen gegenüber Radfahrenden.
Besonders alarmierend sind die Ergebnisse der jüngsten Geschwindigkeitsmessung: Statt der erlaubten 30 km/h wurden Spitzenwerte von bis zu 80 km/h festgestellt. Auch das durchschnittliche Geschwindigkeitsniveau (V85) liegt mit 39 km/h deutlich über der zulässigen Grenze – ein klarer Hinweis auf eine erhebliche Gefährdungslage.
Um kurzfristig Abhilfe zu schaffen, fordert die CDU-Fraktion die Aufstellung von Hinweisschil-dern „Radfahrende müssen die Fahrbahn nutzen“, um die tatsächliche Nutzung des Fußwegs klarzustellen. Darüber hinaus soll die Verwaltung Vorschläge für weitergehende Maßnahmen zur Verkehrsberuhigung vorlegen – einschließlich ihrer Wirksamkeit, Kosten und möglicher Förderprogramme.
Geprüft werden sollen unter anderem ein Fahrradschutzstreifen, ein absolutes Halteverbot um die Übersichtlichkeit zu verbessern, ein Radfahrstreifen zur optischen Fahrbahnverengung sowie eine Fußgängerquerungshilfe.
Mit diesem Antrag verfolgen wir ein klares Ziel: mehr Sicherheit für alle Verkehrsteilnehmen-den und ein respektvolles Miteinander.
In der Zwischenzeit die angekündigten Hinweisschilder aufgestellt, um die Situation für alle Verkehrsteilnehmenden zu verbessern. Wir bedanken uns bei der Verwaltung für die rasche Umsetzung.
Das angebrachte Schild ist in einer Fahrtrichtung sehr gut platziert und trägt dazu bei, Missverständnisse zu vermeiden sowie das gegenseitige Verständnis zwischen Auto- und Radverkehr zu stärken. Gleichzeitig sehen wir in der Gegenrichtung noch Verbesserungspotenzial, da der Hinweis für Autofahrende dort derzeit nicht gut wahrnehmbar ist. Auch diese Punkte werden wir weiterhin konstruktiv begleiten.

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